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Konzert und Tanzshow in der Altstadt

Die Stadtmusik Diessenhofen lud am Freitag und Samstag zum jährlichen Altstadtfest ein

Am Altstadtfest in Diessenhofen waren an beiden Abenden fast alle der rund 1200 Plätze besetzt.

(drd) Dieser traditionelle Grossanlass bot alles, was ein gelungenes Fest ausmacht. Es gab Musik unterschiedlicher Stilrichtungen, eine grossartige Tanzshow und eine Festwirtschaft. Das alles auf einem Festplatz, der von prächtigen Altstadthäusern umgeben ist. An beiden Abenden waren fast alle der rund 1200 Plätze in Diessenhofen besetzt.
Das Fest begann am Freitagabend mit dem Auftritt der Bodensee Shantymen aus Überlingen (D). Mit ihren Liedern über Fernweh und über die Arbeit des einfachen Matrosen sangen sie sich in die Herzen der Zuhörer. Shanty wurde früher auf den Schiffen gesungen, um im Gleichtakt zu arbeiten, zum Beispiel an der Ankerwinde oder beim Segel setzen. Am Abend traten die Party-Helden auf, ein Duo aus dem Rheintal. Die Stimmungskanonen Charly und Pädi brachten mit einfachen Texten zu eingängigen Melodien die Gäste so richtig in Fahrt. Sie animierten sie zum Schunkeln und zum im Takt klatschen. Es war eine ausgelassene Stimmung. Am Freitag waren die Thurgauer SVP-Politiker Jakob Stark und Daniel Vetterli am Fest anzutreffen. Stark wohnt in Buhwil. Er ist Regierungsrat und Ständerats-Kandidat. Er sei auf Einladung seines Freundes Vetterli gekommen, sagte er. Vetterli wohnt in Rheinklingen. Er ist Kantonsrat und Nationalrats-Kandidat.

Am Samstagabend ging dann so richtig die Post ab
Den zweiten Festtag eröffneten die «Dixie’s Treibhaus Ventil» aus Engen (D) mit einem Musig-Zmittag. Sie spielten traditionelle Jazztitel wie «Sweet Georgia Brown» oder «All of me». Das Nachmittagskonzert bestritten die Lützelsee Musikanten aus Hombrechtikon und die Zollmusik Schaffhausen. Es war urchige Unterhaltung mit traditioneller Blasmusik wie Marsch und Polka und volkstümlichen Schlagern. Am Samstagabend ging dann so richtig die Post ab. Um 19.30 Uhr traten die Rocket Girls aus Schlattingen auf. Die Zuschauer drängten sich um die Bühne, um nichts von der atemberaubenden Tanzschau der Rock ’n’ Roll-Formationen zu verpassen. Die Tänzerinnen traten nach Alterskategorien auf. Den Anfang machten die Sweeties im Alter von vier bis sieben Jahren. Dank der auf das Alter der Kinder abgestimmten Choreografie gelang den Kleinen eine fehlerlose Darbietung. Sie ernteten viel Applaus. Höhepunkte der Show waren die Auftritte der Turniergruppen. Mit unglaublichem Tempo und perfekt synchron boten sie Tänze der Superlative. Die Turniergruppen der Rocket Girls trainieren dreimal wöchentlich und gehören zu den besten Formationen der Schweiz. An grossen Turnieren erreichen sie regelmässig Spitzenplätze. In diesem Jahr wurden die Youngsters, Kinder bis 15 Jahre, und die Girls, ab 14 Jahren, Schweizermeister. Nach den Rocket
Girls gehörte die Bühne dem Duo Viva People. Die Österreicher Manfred und Alex sangen Schlager- und Partyhits und begleiteten sich mit E-Gitarre und Keyboard. Mit offensichtlicher Spielfreude hielten sie die Gäste bei Laune und sorgten mit schmissigen Rhythmen dafür, dass die Tanzbühne meistens voll war.

Bier aus dem Stadtbrunnen
Das kulinarische Angebot liess kaum Wünsche übrig. Würste und Pouletschenkel vom Grill, Pommes-Frites, Hamburger und als süsse Versuchung Softeis, Magenbrot und vieles mehr. Tuk bereitete an ihrem Stand Thai-Curry zu, nach einem Rezept ihrer Thailändischen Familie. Für die Bierbar ist der Stadtmusik etwas besonders Originelles eingefallen. Sie liess Bier aus dem Stadtbrunnen fliessen. Sie leerte den Trog und montierte darin eine Zapfsäule. Rund um den Brunnen hatten sie eine Stehbar aufgebaut. Romy Dolderer und Dino Ferrara bedienten die Bierhahnen. Sie waren im Dauereinsatz; das «Stadtbrunnenbier» schien zu munden. Um 22.00 Uhr öffnete die Siegelturm-Bar. Bei angenehmer Hintergrund-Musik und feinen Drinks dehnten die standfesteren Gäste das Fest bis in die Morgenstunden aus.
OK-Chef war zum zwölften Mal Peter Siegenthaler. «Wir machten nur gute Erfahrungen. Probleme, zum Beispiel mit Randalierern, hatten wir nie», rühmte er. Trotz hochkarätiger Unterhaltung mit sechs verschiedenen Musikgruppen war der Zugang zum Festplatz gratis. Eintritt zu verlangen sei nie ein Thema gewesen, sagte Siegenthaler.
Über die Aktionen der Pfadi Turmfalke und Rhy am Altstadtfest informiert die Pfadi in einem Beitrag im Innenteil.

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